Herzlich willkommen bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der FAO und anderen Internationalen Organisationen in Rom
Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Internationalen Organisationen in Rom ist zuständig für die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), das Welternährungsprogramm (WFP) und den Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), die alle zur VN-Familie gehören.
Die Hauptaufgaben der Ständigen Vertretung sind:
- die Vertretung Deutschlands und deutscher Interessen in den Gremien der drei Organisationen, die u.a. über Arbeitsprogramme, Haushalt, Leitlinien, Förderprojekte und institutionelle Reformen entscheiden;
- die Unterrichtung der Bundesregierung, insbesondere des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit über die Aktivitäten der drei römischen VN-Institutionen;
- die aufgabengemäße Verwendung zu prüfen und die Kontrolle über die zur Verfügung gestellten Mittel wahrzunehmen;
- die Wahrnehmung deutscher Personalinteressen in den internationalen Organisationen.
Deutschlands Engagement in den drei „römischen Organisationen“, auch die erheblichen finanziellen Beiträge, sind Zeichen für den hohen Stellenwert, den die Bundesregierung den multilateralen Organisationen bei der weltweiten Armuts- und Hungerbekämpfung beimisst.
Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwickung Dirk Niebel hat bei seiner zweitägigen Reise nach Rom mit allen drei für Ernährung und Landwirtschaft zuständigen Organisationen der Vereinten Nationen - FAO, IFAD und WFP - Gespräche geführt. Er bot allen drei Organisationen Zusammenarbeit an und forderte sie auf, sich untereinander besser abzustimmen und enger zu kooperieren.
Im Mittelpunkt stand der Besuch beim Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung zu einer strategischen Partnerschaft. Einen weiteren Höhepunkt bildete die Teilnahme des Bundesministers an einem Runden Tisch zur Förderung von Kleinbauern.
Die Romreise des Bundesministers unterstreicht die Bedeutung, die Deutschland als größtes europäisches Geberland der ländlichen Entwicklung, Landwirtschaftsförderung und Ernährungssicherung beimisst. Deutschland stellt jährlich mehr als 700 Millionen Euro für diesen wichtigen Bereich zur Verfügung. Bundesminister Niebel bemerkte diesbezüglich bereits im Vorfeld: „870 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger. Die Mehrheit von ihnen lebt auf dem Land. Deshalb ist die Förderung des ländlichen Raums zentral für die Bekämpfung von Hunger und Armut“.
Bundesminister Niebel und IFAD-Präsident Nwanze unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) finanziert ein neues Projekt "Hunger-Free Westafrica" zur Umsetzung des Rechts auf Nahrung. Bei der Unterzeichnung der Projektvereinbarung mit dem Generaldirektor der Welternährungsorganisation FAO, Dr. José Graziano da Silva, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Montag in Rom: "Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung. Allerdings haben viele Menschen in Entwicklungsländern kaum die Möglichkeit, dieses Recht auch einzufordern. Es fehlt an entsprechenden Strukturen. Mit unserem neuen Projekt wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Ausgangslage vor allem für die ländliche Bevölkerung vor Ort deutlich verbessert. Das Recht auf Nahrung darf nicht nur auf dem Papier stehen."
"Das Recht auf Nahrung muss ein fester Bestandteil regionaler Investitionspolitik sein"
Es ist der erste Tag der Deutschen Einheit, zu dem ich mich als Bundespräsident an Sie wende. Wir empfinden an diesem Tag das Glück unserer jüngsten deutschen Geschichte. 1989 hat der Mut der unterdrü...
Bundespräsident Gauck zur Deutschen Einheit
Am 03. Oktober 1990 erfüllte sich für Deutschland eine Hoffnung. Mit der Vollendung der staatlichen Einheit erhielt unser Land die Chance zu einem Neuanfang. Heute hat das wiedervereinte Deutschland seinen festen Platz im Kreis seiner Partner in Europa und der Welt.
Bundesminister Westerwelle zum 3. Oktober 2012
Botschafter Wrießnig übergibt Akkreditierungsschreiben
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Botschafter Wrießnig bei der Übergabe der Akkreditierungsschreiben an FAO-Generaldirektor Graziano da Silva
(© FAO)
Am 5. September 2012 überreichte Botschafter Thomas Wrießnig dem Generaldirektor der FAO José Graziano da Silva sein Beglaubigungsschreiben, welches ihn als Ständigen Vertreter bei den Internationalen Organisationen in Rom akkreditiert.
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Botschafter Wrießnig mit WFP-Exekutivdirektorin Cousin bei seiner Akkreditierung
(© WFP)
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Während der Übergabe des Akkreditierungsschreibens an den IFAD-Präsidenten Nwanze
(© IFAD)
In den darauffolgenden Tagen übergab er auch im Rahmen erster Gespräche mit Exekutivdirektorin Ertharin Cousin vom WFP und IFAD-Präsident Kanayo Nwanze seine Beglaubigungsschreiben.
Wichtige Ressourcen wie Wasser, Land, Energie und Mineralien werden immer knapper. Dies liegt am Bevölkerungswachstum, der rasanten wirt-schaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern - aber auch am Fehlen geeigneter Plattformen zur Konfliktlösung und zum Ressourcen-management. Ein Bericht der 'Transatlantic Academy' geht diesem Problem nach. In einer gemeinsamen Veranstaltung des Auswärtigen Amts, der Transatlantic Academy und des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen wurde er am 6. Juni in Berlin vorgestellt.
Konflikte um Ressourcen besser managen
Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) hat den Landraub internationaler Konzerne in Entwicklungsländern scharf kritisiert. "Das ganze Spektrum denkbarer ökologischer, sozialer, entwicklungsökonomischer und menschenrechtlicher Fehlentwicklungen tritt hier in Erscheinung", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Gudrun Kopp, am Donnerstag in Berlin. Sie äußerte sich anlässlich der bundesweiten Straßenaktion "Stopp Landraub!" des entwicklungspolitischen Bündnisses "Gemeinsam für Afrika".
Entwicklungsministerium kritisiert Landraub
Das 9. Forum Globale Fragen kompakt des Auswärtigen Amts brachte am 1. März 2012 in Berlin gemeinsam mit der Caritas international, der Diakonie Katastrophenhilfe und dem Deutschen Roten Kreuz, hochrangige Vertreter aus Ministerien, Hilfsorganisationen, Militär und dem Parlament zu einem Austausch zum Thema „Das Humanitäre Dilemma – Neutralität der Humanitären Hilfe in Konflikten“ zusammen.
Forum Globale Fragen
Der Club of Rome, der „ThinkTank“, der seit 1968 einen globalen Gedankenaustausch zu globalen politischen Themen betreibt, hat unter dem Titel "2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre" einen neuen Bericht mit einer kritischen Analyse zur Zukunft der Menschheit veröffentlicht. Die Ergebnisse sind die Fortsetzung des weltweit beachteten Berichts "Grenzen des Wachstums" von 1972.
"2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre"
Im Vorfeld zu den G8-Veranstaltungen Mitte Mai in den USA reiste der persönliche G8-Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin Günter Nooke zu Gesprächen mit Vertretern der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Welternährungsprogramm (WFP) nach Rom.
G8-Afrika-Beauftragter der Bundeskanzlerin zu Besuch in Rom
Angesichts der anhaltenden Dürre in der Sahelzone haben Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel gemeinsam entschieden, weitere 15 Millionen Euro für die betroffenen Menschen zur Verfügung zu stellen. Mit den zusätzlichen Mitteln werden Vorhaben der Nahrungsmittelhilfe (3 Millionen Euro), der Humanitären Hilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene (2,5 Millionen Euro) sowie der entwicklungsorientierten Übergangshilfe (9,5 Millionen Euro) gefördert.
Bundesregierung erhöht Unterstützung für Sahelzone um 15 Millionen Euro
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterzeichnete mit dem Welternährungsprogramm (WFP) eine Projektvereinbarung für Programme in den Ländern Syrien und dem Jemen.
Weitere Zuwendungen für Syrien und den Jemen