Herzlich willkommen bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der FAO und anderen Internationalen Organisationen in Rom
Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Internationalen Organisationen in Rom ist zuständig für die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), das Welternährungsprogramm (WFP) und den Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), die alle zur VN-Familie gehören.
Die Hauptaufgaben der Ständigen Vertretung sind:
- die Vertretung Deutschlands und deutscher Interessen in den Gremien der drei Organisationen, die u.a. über Arbeitsprogramme, Haushalt, Leitlinien, Förderprojekte und institutionelle Reformen entscheiden;
- die Unterrichtung der Bundesregierung, insbesondere des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit über die Aktivitäten der drei römischen VN-Institutionen;
- die aufgabengemäße Verwendung zu prüfen und die Kontrolle über die zur Verfügung gestellten Mittel wahrzunehmen;
- die Wahrnehmung deutscher Personalinteressen in den internationalen Organisationen.
Deutschlands Engagement in den drei „römischen Organisationen“, auch die erheblichen finanziellen Beiträge, sind Zeichen für den hohen Stellenwert, den die Bundesregierung den multilateralen Organisationen bei der weltweiten Armuts- und Hungerbekämpfung beimisst.
Im Vorfeld zu den G8-Veranstaltungen Mitte Mai in den USA reiste der persönliche G8-Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin Günter Nooke zu Gesprächen mit Vertretern der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Welternährungsprogramm (WFP) nach Rom.
G8-Afrika-Beauftragter der Bundeskanzlerin zu Besuch in Rom
Angesichts der anhaltenden Dürre in der Sahelzone haben Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel gemeinsam entschieden, weitere 15 Millionen Euro für die betroffenen Menschen zur Verfügung zu stellen. Mit den zusätzlichen Mitteln werden Vorhaben der Nahrungsmittelhilfe (3 Millionen Euro), der Humanitären Hilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene (2,5 Millionen Euro) sowie der entwicklungsorientierten Übergangshilfe (9,5 Millionen Euro) gefördert.
Bundesregierung erhöht Unterstützung für Sahelzone um 15 Millionen Euro
In der aktuellen Ausgabe 1/2012 blickt „DE Magazin Deutschland“ auf den Erdgipfel der Vereinten Nationen vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro und befasst sich mit den zentralen Themen der internationalen Konferenz für nachhaltige Entwicklung. Der „DE“-Schwerpunkt analysiert die Weichenstellungen des „Rio + 20“-Gipfels und behandelt die wichtigsten Fragen der Rio-Roadmap für das 21. Jahrhundert:
Nachhaltige Entwicklung
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterzeichnete mit dem Welternährungsprogramm (WFP) eine Projektvereinbarung für Programme in den Ländern Syrien und dem Jemen.
Weitere Zuwendungen für Syrien und den Jemen
Das Sekretariat des internationalen Beratungsgremiums zur Biologischen Vielfalt (IPBES - Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) - der künftige Weltbiodiversitätsrat - wird in Bonn angesiedelt. Diese Entscheidung trafen am späten Abend des 19.4. in Panama-Stadt die Vertreter aus fast 100 Staaten im Rahmen der zweiten IPBES- Plenumssitzung
Bonn - neuer Sitz des "Weltbiodiversitätsrats" IPBES
Die wirtschaftliche Nutzung von Tieren und Pflanzen stellt neben der Zerstörung von Lebensraum eine der größten Gefahren für die Tier- und Pflanzenwelt dar. Eine völkerrechtlich verbindliche Regelung speziell zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten besteht seit 1973 mit dem "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen", kurz Washingtoner Artenschutzübereinkommen; auch international unter dem Kürzel CITES bekannt.
Washingtoner Artenschutzkonvention (CITES)
Stellenausschreibung
Beim Welternährungsausschuss (CFS) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird zum Mai 2012 eine Stelle als Consultant neu besetzt.
Weitere Informationen [msword, 33k]
Das Auswärtige Amt wird kurzfristig eine Erkundungsmission zur Überprüfung von Hilfsmaßnahmen und Präzisierung des weitergehenden Bedarfs in die Region entsenden. Neben der Notwendigkeit weiterer Hilfszusagen sollen dabei auch die Eigenanstrengungen der nationalen Behörden sowie die internationale Koordinierung überprüft werden.
Sahelzone: Bundesregierung schickt Erkundungsmission
Das Europäische Amt für Humanitäre Hilfe der EU (ECHO) begeht diese Woche ihr 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten stellt sie für die Opfer von Naturkatastrophen finanzielle Mittel zur Soforthilfe zur Verfügung.
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Die "Freiwilligen Leitlinien zum verantwortungsvollen Umgang mit Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern" geben eine Orientierung, um sicheren und fairen Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen wie Wald oder auch Fischbestände für die heimische Bevölkerung zu gewährleisten.
UN-Verhandlungen zu freiwilligen Leitlinien über Landnutzungsrechte
Die EU stellt dem Welternährungsprogramm (WFP) 30 Mio. Euro an Soforthilfe für die Sahelzone zur Verfügung.
Sie erhöhte so die Mittel auf fast 275 Mio. Euro, die den ca. 8 Mio. dort lebenden Menschen im Niger, Tschad, Mali, Senegal, Burkina Faso, Mauretanien und Kamerun in Form von Nahrungsmittelhilfe zukommen sollen. Fast ein Drittel dieser Mittel stammen dabei aus deutschen Steuermitteln.
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Finanzielle Mittel in Höhe von 12 Mio. Euro stellt das Auswärtige Amt zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Verfügung, um in der Sahel-Zone den von Hunger und Dürrekrise Betroffenen Unterstützung zu leisten.
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Kann Technik den Hunger besiegen?
Indien hat dem Hunger im eigenen Land und der Welt den Kampf angesagt. Ein ambitionierter Plan, aber durchaus realistisch. Indien ist extrem fruchtbar, zwei Ernten im Jahr sind die Regel, mitunter sind es sogar vier! Das Problem sind die enormen Lebensmittelverluste zwischen Feld und Markt: nämlich 40%. Dabei setzt Indien auf innovative Technik zur Verarbeitung und Verpackung von Nahrungsmitteln." Der vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) produzierte Film zeigt Indiens Kampf gegen den weltweiten Hunger mit der Eröffnung von 30 hochtechnisierten Mega-Food-Parks.