Deutscher Beitrag zu den WFP-Projekten

In den vergangenen zehn Jahren befand sich Deutschland fast ununterbrochen unter den zehn größten Geberländern des WFP. 

  • Im Jahr 2016 hat die deutsche Bundesregierung WFP die Rekordsumme 791,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt; damit war Deutschland der zweitgrößte staatliche Geber von WFP.

Dank der großzügigen Unterstützung der Bundesregierung ist WFP der größte UN-Partner Deutschlands.

Hintergrundinformation

Für die Zusammenarbeit mit WFP sind verschiedene Bundesministerien im Auftrag der Regierung zuständig. 

  • Federführend zuständig für WFP ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). 

Das BMZ unterstützt vor allem solche Programme, die Betroffenen in Krisensituationen wie Erdbeben, Dürren oder Fluten beim Wiederaufbau helfen, und stellt zudem jährlich einen sogenannten „Grundbeitrag“ in Höhe von rund 23 Millionen Euro zur Verfügung. 

Diese Mittel kommen WFP-Programmen zugute, die auf langfristige Entwicklung abzielen und können flexibel dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden. 

  • Ein ebenso wichtiger Ansprechpartner ist das Auswärtige Amt (AA). 

Das Referat „Humanitäre Hilfe“ unterstützt Programme zur Nothilfe in Krisen- und Konfliktsituationen und nach Naturkatastrophen sowie die Logistik-Operationen des WFP, insbesondere den UN Humanitarian Air Service (UNHAS).

Beitragszahler Deutschland

Deutsche Beiträge an WFP im Jahr 2017

Deutsche Beiträge an WFP im Jahr 2016 (Ländervergleich)