Bundesregierung intensiviert humanitäre Hilfe für die Sahel-Zone
Finanzielle Mittel in Höhe von 12 Mio. Euro stellt das Auswärtige Amt zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Verfügung, um in der Sahel-Zone den von Hunger und Dürrekrise Betroffenen Unterstützung zu leisten. Aufgrund unregelmäßiger Niederschläge, Ernteverlusten und steigenden Nahrungsmittelpreisen verschärft sich die Situation in dieser Region.
Die Mittel gehen u.a. an das Welternährungsprogramm (WFP), an das Internationale Komitee des Roten Kreuzes und weitere Nichtregierungsorganisationen.
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Humanitäre Hilfe für die Sahel-Zone
(© WFP - Nancy Palus)
Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel dazu:
"Wir lassen die Menschen in ihrer Not nicht im Stich. Deutschland ist ein verlässlicher Partner in der internationalen Krisenhilfe. Wir haben uns bereits frühzeitig verpflichtet und unterstützen, wo es für die hungernden Menschen den größten Nutzen bringt. Ich war gerade in einer Hungerregion und das Leid lässt niemanden kalt."
Die ebenfalls neu eingerichtete Sahel-Task-Force der Bundesregierung soll die humanitären Unterstützungsmaßnahmen in der Sahel-Zone koordinieren und die politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Fragestellungen ressort-übergreifend koordinieren.