Sahelzone: Bundesregierung schickt Erkundungsmission

Das Auswärtige Amt wird kurzfristig eine Erkundungsmission zur Überprüfung von Hilfsmaßnahmen und Präzisierung des weitergehenden Bedarfs in die Region entsenden. Neben der Notwendigkeit weiterer Hilfszusagen sollen dabei auch die Eigenanstrengungen der nationalen Behörden sowie die internationale Koordinierung überprüft werden. Deutsche Erkundungsmission in der Krisenregion Sahelzone Bild vergrößern Deutsche Erkundungsmission in der Krisenregion Sahelzone (© WFP - Cornelia Walther)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Markus Löning, erklärte dazu: „Die Not von 15 Millionen Menschen in der Sahel-Region bestürzt mich sehr. Zu der seit Ende vergangenen Jahres schwelenden Nahrungsmittelkrise kommen seit Januar bewaffnete Auseinandersetzungen im Norden Malis hinzu. Rund 190.000 Menschen wurden vertrieben.“
Die Bundesregierung hatte bereits im Februar 12 Millionen Euro für Humanitäre Hilfe bereitgestellt. Dies ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Bekämpfung der Hungersnot in den betroffenen Gebieten.