Deutscher Beitrag zu den FAO-Projekten

Deutschland nimmt aufgrund seiner Beitragszahlung sowie seines personellen Engagements eine wichtige Rolle in der FAO ein. Über die Pflichtbeiträge von etwa US$ 19.5 Mio. und € 13.7 Mio. jährlich stellt Deutschland der FAO jedes Jahr mehr als US$ 12 Mio. freiwillige Leistungen für die Bekämpfung des Hungers in der Welt zu Verfügung. Davon fließen rund US$ 10 Mio. in einen bilateralen Treuhand-Fonds auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung des BMEL und der FAO über Projektzusammenarbeit im Bereich der Ernährungssicherung. Aus diesem Fonds werden Projekte finanziert, die auf eine Verbesserung der Ernährungssicherheit in Schwerpunktländern abzielen.

Die übrigen Mittel kommen im Wesentlichen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Darüber hinaus stellt die Bundesregierung der FAO jährlich bis zu 3 junge Akademiker (Associate Professional Officer, APO) zur Verwirklichung wichtiger Einzelprojekte zur Verfügung.

Mit finanzieller Unterstützung deutscher Organisationen und Unternehmen, und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie in Rom, Villa Massimo, verwirklichte Deutschland die Gestaltung eines zeitgemäßen Sitzungssaales („German Room“), der wegen seines Ambientes und seiner Funktionalität für Sitzungen in der FAO sehr beliebt ist.

Stand: Mai 2017

Der Deutsche Konferenzsaal in der FAO

FAO German Room

Im Juni 2006 wurde der "German Room" in der FAO eingeweiht.