"Absolute Armut beseitigen"

Bild vergrößern New York, 25.- 27.09.15 - Im September 2015 reiste Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Gipfel der Vereinten Nationen zur Verabschiedung der „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung“. Mit der neuen Agenda soll die Arbeit an Millenniums-Entwicklungszielen (MDGs) aus dem Jahr 2000 fortgeführt und mit konkreten und weltweit gültigen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung verbunden werden.

  • Im Zentrum steht dabei die Verabschiedung neuer internationaler Nachhaltigkeitsziele für die Zeit nach 2015, die sogenannten "Sustainable Development Goals" (SDGs).

Die 17 Nachhaltigkeitsziele mit 169 Unterzielen nehmen alle großen globalen Herausforderungen in den Blick: Armut, Hunger, Mütter- und Kindersterblichkeit, fehlende Bildung, Kriege und Gewalt, Unterdrückung, Umweltzerstörung und Klimawandel.

Sie schließen inhaltlich und zeitlich da an, wo die UN-Millenniumsziele (MDGs) 2015 aufhören.

  • Neu: Die 17 SDGs und ihre 169 Unterziele werden erstmals weltweit für alle Länder gelten – gleich ob Industrie-, Schwellen- oder Entwicklungsland.

Also auch Deutschland ist gefragt: zum Beispiel bei der Entwicklungszusammenarbeit, der Stärkung ressourcenschonender Produktion und nachhaltigem Konsum.

  • Einen wesentlichen Rahmen für die Umsetzung der "2030-Agenda" bildet die nationale Nachhaltigkeitsstrategie.

Die 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 wird auf dem UN-Gipfel in New York die "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Sie hat die Form eines Weltzukunftsvertrags und soll helfen, allen Menschen weltweit ein Leben in Würde zu ermöglichen.