Entwicklungszusammenarbeit der Vereinten Nationen (VN)

Die Vereinten Nationen (VN) sind als 

  • multilaterales politisches Forum, Koordinator und Katalysator der politischen Bewusstseinbildung und operativer Akteur 

zentraler Ort der Weltpolitik. 

Sie stehen im Schnittpunkt der wichtigsten und komplexesten Fragen, mit denen die Welt konfrontiert ist.

  • Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 18. September 1973 als Vollmitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. 

Zuvor hatte die Bundesrepublik 1950 zunächst die Vollmitgliedschaft der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und in den folgenden Jahren aller weiterer Sonderorganisationen erworben. 

  • Seit dem 3. Oktober 1990 übt das vereinigte Deutschland unter der Bezeichnung "Deutschland" die Mitgliedschaft in der Weltorganisation und dem gesamten "System der Vereinten Nationen" aus.

Für die deutsche Außenpolitik haben die Vereinten Nationen eine Schlüsselfunktion.

Umgekehrt gründet Deutschlands Ansehen in den Vereinten Nationen darauf, dass es sich fast überall engagiert, dabei auch offen ist für die Anliegen der anderen und fähig ist, Brücken zu schlagen und Kompromisse zu erzielen.

Das System der Vereinten Nationen

Das System der Vereinten Nationen ist komplex und gilt als unübersichtlich. Ursache sind die vielen, im Lauf der Zeit erfolgten Anpassungen an neue Herausforderungen, mit denen die Vereinten Nationen seit ihrer Gründung im Jahr 1945 konfrontiert sind. Die Schaubildreihe vermittelt einen schnellen Überblick über Struktur, Gliederung und Funktion des gesamten UN-Systems.